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Aufbau und Funktion der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist das knöcherne Grundgerüst des menschlichen Körpers und ermöglicht ihm große Bewegungsmöglichkeiten. Dazu zählen die Neigung des Körpers nach hinten und vorne, sowie die Seitneigung und Rotation.

Betrachtet man die Wirbelsäule von vorne ist sie gerade. Von der Seite hingegen betrachtet, kann man eine doppelte S-Form erkennen, die das Abfedern von Belastungen erleichtert - im Vergleich zu einer starren senkrechten Wirbelsäule. Sie wird - anatomisch gesehen - eingeteilt in:

Halswirbelsäule (HWS) - bestehend aus 7 einzelnen Wirbelkörpern (Cervikalkörper C1 Bis C7)

Brustwirbelsäule (BWS) - bestehend aus 12 einzelnen Wirbelkörpern (Thorakalwirbel Th1 bis Th12)

Lendenwirbelsäule (LWS) - bestehend aus 5 einzelnen Wirbelkörpern (Lumbalwirbel L1 bis L5)

Kreuzbein - bestehend aus 5 einzelnen Wirbelkörpern (Sakralwirbel S1 bis S5), die während der Entwicklung zu einem Knochen zusammenwachsen

Steißbein - ebenfalls bestehend aus 4 bis 5 verwachsenen Wirbelkörpern

Zudem bietet die Wirbelsäule dem Rückenmark, einen knöchernen Schutzmantel.

Wenn die Wirbelsäule im Bereich der HWS und LWS nach vorne gekrümmt ist, spricht man von einer Lordose. Ist sie im BWS- und Sakralbereich nach hinten gekrümmt, spricht man von einer Kyphose.

Diese Krümmung ist bei allen Menschen grundsätzlich so gegeben, aber im Detail letztlich auch individuell mehr oder weniger ausgeprägt. Im Normalfall sind die Krümmungen der einzelnen Bereiche so gestaltet, dass der Schwerpunkt genau über den Füßen liegt und so eine stabile aufrechte Körperhaltung ermöglicht.

 

Volksleiden Rückenschmerzen

In Mitteleuropa leiden ca. 80% der Menschen mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen, so dass man sie mittlerweile zu der Volkskrankheit Nummer 1 zählt.

Dabei muss man aus unserer Sicht schon darauf hinweisen, dass es in unserer Gesellschaft völlig normal ist, hin und wieder Rückenschmerzen zu bekommen oder zu haben. Es ist vor allem wichtig keine übertriebenen Ängste aufzubauen, z.B. vor einem Bandscheibenvorfall. Genau so wenig ist es ratsam, diesen nicht ernst zu nehmen, sofern er bei einer Untersuchung festgestellt wird.

Grundsätzlich sollten sich Menschen mit Rückenschmerzen nicht zu sehr schonen oder sogar in eine längere Schonhaltung übergehen. Statt Schonung ist möglichst vielfältige Bewegung zu empfehlen, wobei jeder seine eigene Belastungsgrenze herausfinden muss und auch welche Bewegung gut tut.

In den allermeisten Fällen werden keine strukturellen Veränderungen an der Wirbelsäule festgestellt, die für die Schmerzen verantwortlich gemacht werden können. So weisen selbst sehr starke Rückenschmerzen nicht zwingend auf einen Bandscheibenschaden an der WS hin. Andererseits können „einfache“ Muskelverspannungen mit zunehmender Dauer als unerträglich empfunden werden.

Die Ursachen von Rückenschmerzen sind ebenso vielfältig, wie die Möglichkeit ihnen zu begegnen.

Aus unserer Sicht ist und bleibt Bewegungsmangel eine der Hauptursachen für Rückenschmerzen. Wer beispielsweise im Büro arbeitet oder viele Stunden am Tag im Auto verbringt, nimmt zwangsläufig über eine längere Zeit eine einseitige Haltung ein.

Eine weitere häufige Ursache ist Stress, so z.B. seelische Belastungen zu Hause oder auch am Arbeitsplatz.

Die genannten Ursachen führen vor allem in der Muskulatur zu Spannungsveränderungen. Dabei kann es zu Verkürzungen oder Überdehnungen von einzelnen Muskeln kommen. Dies wiederum führt auch zu Irritationen der mit den Muskeln verbundenen Nerven. Diese Reizung wird als Störung an das Gehirn weitergeleitet und kann Schmerzen unterschiedlichster Intensität und Form auslösen.