Onlinekurs - Hatha Yoga für Mamas

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HATHA Yoga nach einer Geburt – Was ist das Besondere?

Körperlich und seelisch trägt Yoga für Mamas dazu bei, in einer Phase der Veränderung, wieder in Balance zu kommen.

Der Körper braucht Zeit, sich nach einer Schwangerschaft zurückzubilden. Nichts ist mehr ganz wie vorher, nicht nur ein Kind wurde geboren, sondern auch die Frau hat sich zur Mutter (bzw. mehrfachen Mutter) gewandelt.

Trotzdem wünschen sich Frauen natürlich die Kraft und Vitalität vor der Schwangerschaft zurück. Und brauchen sie auch für ihren Alltag mit Kind.

Rücken, Arme, Schultergürtel, Bauch, Beckenboden: Diese Muskelgruppen sind im Alltag durch Tragen, Stillen und Versorgen besonders gefordert und werden im Yoga besonders bedacht. Hierbei wird immer der einseitigen Belastung im Alltag (z.B. einseitiges Tragen) durch das gleichmäßige Üben beider Körperhälften ausgleichend entgegengewirkt.

In der Schwangerschaft wurden die Strukturen des Bauches stark gedehnt, auf die Seite geschoben und sogar verlängert, um dem wachsenden Kind und der Gebärmutter Platz zu machen. Die Natur ist bestens eingerichtet, sodass sich diese Dehnung der Bauchwand nach der Geburt wieder zurückbilden kann.  Bei manchen Frauen ist die Lücke zwischen den beiden geraden, vorderen Muskelsträngen in der Zeit der Rückbildung aber nicht wieder ganz geschlossen. Wenn die Lücke oberhalb des Nabels drei Querfinger oder mehr breit ist, spricht man von einer Rektusdiastase. Nun gilt es beim Yoga, wie im Alltag, ganz besonders darauf zu achten, den Druck auf den Bauch zu minimieren, spezielle Muskelgruppen zu trainieren (z.B. die schräge Bauchmuskulatur), sowie ein gutes Zusammenspiel von Beckenboden und Bauch zu üben.

In der Schwangerschaft wurde der Beckenboden stark belastet. Im Yoga für Mamas spannen wir vor jeder muskulären Anspannung zuerst den Beckenboden an. Denn sonst neigen wir dazu, bei kraftvolle Übungen Druck nach unten, also auf den Beckenboden auszuüben.

Eine Kräftigung des Zentrums und Beckenbodens im Yoga dient also nicht nur dem Annähern an die alte Figur. Ein schwaches Zentrum und ein schwacher Beckenboden sind Risikofaktoren für Haltungsbeschwerden, Rückenschmerzen, Inkontinenz und Organsenkungen.

Doch nicht nur Stärkung ist wichtig für unsere Gesundheit. Es braucht vor allem auch Phasen der Entspannung, um den anstrengenden Alltag mit Baby zu meistern. Im Yoga üben wir Kurzentspannungen, die wir gut in den Alltag einbauen können.  Und eine Tiefenentspannung führt uns zur tiefergehenden Regeneration.

 

Warum ist Yoga kein Sport?

Yoga stammt aus Indien. Es gibt viele verschiedene Formen von Yoga. Einige Traditionen sind über 1000 Jahre alt. Yoga ist keine Religion, aber auch kein Sport. Es umfasst aus traditioneller Sicht nicht nur die tägliche Übungspraxis, sondern ist in den Alltag der Yoga-Praktizierenden integriert. Hier wirkt sich Yoga auf das Verhalten des Menschen zu sich selbst, den Mitmenschen, der Natur und der Schöpfung aus. Die im Westen wohl bekannteste Yoga-Form ist das Hatha-Yoga. Es umfasst vor allem körper-orientierte Praktiken: Körperstellungen und Atemübungen sowie Konzentrations- und Entspannungsübungen.

Die Körperübungen (Asanas) im Yoga beziehen sämtliche Körperregionen mit allen Muskeln, Bändern, Gelenken und Organen mit ein. Eine regelmäßige Übungspraxis reguliert und aktiviert das Atmungssystem, den Stoffwechsel, das Verdauungssystem und die hormonellen Funktionen. Yoga kann so zum körperlichen und seelischen Ausgleich beitragen. Einseitigen körperlichen Belastungen, die auch im Alltag von Müttern mit dem häufigen Tragen, Stillen, Wickeln des Babys eine Rolle spielen, wird entgegengewirkt.

Das „Wie übe ich“ ist im Yoga genauso wichtig, wie das „Was“.

Eine wohlwollende, aufmerksame Haltung sich selbst gegenüber wird geübt. Der Körper wird zwar auch, ähnlich wie im Sport, in herausfordernde Asanas gebracht. Aber damit übt man nicht nur körperliche Kraft, sondern auch Gelassenheit und Akzeptanz. Denn der Fokus wird auf das individuelle, angemessene Maß des Moments gesetzt. Es wird ganzheitlich geübt, indem man versucht, gängige Muster wie Ehrgeiz, Überforderung, Vergleichen, Perfektionismus zu erkennen, sich davon zu lösen und so gut es geht die eigenen Grenzen zu akzeptieren. Yoga ist also auch eine mentale Übungspraxis. Die Teilnehmer*innen nehmen ihre inneren Prozesse wahr und verbessern das Körperbewusstsein. Der ganzheitliche Ansatz fördert körperliches Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit und dient somit dem Stressabbau und der Entspannung.

Wir hoffen Dir mit unserem Kurs, zu helfen, einen regelmäßigen Bewegungsgedanken zu verinnerlichen.